Pflegebedürftigkeit: Ängste und Sorgen abbauen

Aktualisiert: 9. März


@pixaby


Wird ein geliebter Mensch plötzlich pflegebedürftig, gehen damit oft viele Ängste und Sorgen einher – sowohl für den Betroffenen selbst als auch für seine Angehörigen. Hier zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie damit umgehen können und Ängste souverän abbauen.

Eine eingetretene Pflegebedürftigkeit stellt oft einen tiefen Einschnitt im Leben dar. Der Pflegebedürftige selbst, aber auch nahestehende Angehörige, müssen sich in der neuen Situation zurechtfinden und diese akzeptieren lernen. Der Betroffene kann viele Aktivitäten nicht mehr oder nur noch mit der Unterstützung anderer durchführen. Er ist auf fremde Hilfe angewiesen und verliert einen Teil seiner Selbstständigkeit. Die Angst, selbst pflegebedürftig zu werden, zählt zu einer der größten Ängste der Deutschen. Deshalb möchten wir die bestehenden Ängste und Sorgen im Zusammenhang mit der Pflegebedürftigkeit in diesem Beitrag thematisieren und Tipps zum Umgang damit geben.


Ängste ansprechen und besprechen

Als ambulanter Pflegedienst beklommen wir von casa mea die Sorgen Pflegebedürftiger hautnah mit. Oft geht es dabei um die Angst vor dem fortschreitenden Verlust der Eigenständigkeit und die Befürchtung, dass die Inanspruchnahme eines ambulanten Pflegedienstes die Vorstufe zum Pflegeheim ist. Für viele ältere Menschen ist es essenziell, dass sie so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden und in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Es ist wichtig, diese Ängste anzusprechen, zu thematisieren und sich mit ihnen realistisch auseinanderzusetzen. Wenn Sie als Angehöriger oder der Pflegebedürftiger Sorgen haben und diese äußern, sollten diese ausführlich besprochen werden – gegebenenfalls im Zuge einer Beratung, wie auch wir sie anbieten.


Lösungen aufzeigen

Oft resultieren Ängste aus der Ungewissheit heraus, wie es dann weitergeht. Befürchtet der Betroffene beispielsweise einen fortschreitenden Verlust der Eigenständigkeit, können wir verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, damit umzugehen. Der Bezug eines Pflegeheims ist dabei nur eine von vielen Alternativen. Weitere Lösungen sind beispielsweise barrierefreie Umbauten im eigenen Zuhause sowie die Inanspruchnahme weiterer Leistungen oder häufigerer Besuche unseres ambulanten Pflegedienstes.

Auch die Angst vor dem Einzug ins Pflegeheim, selbst wenn dieser noch gar nicht notwendig ist, kann frühzeitig thematisiert werden. Ziehen Sie den Pflegebedürftigen in die Entscheidungen mit ein. Besichtigen Sie beispielsweise unterschiedliche Pflegeheime. Dabei stellt sich für Ihren pflegebedürftigen Angehörigen vielleicht heraus, dass diese gar nicht so schlimm sind wie erwartet und er selbst behält die Entscheidungsgewalt darüber, ob und für welches Pflegeheim er sich entscheiden würde.


Betroffene ernst nehmen und miteinbeziehen

Niemandem gefällt es, wenn Entscheidungen „hinter dem Rücken“ getroffen werden und man das Gefühl hat, kein Mitspracherecht zu haben – insbesondere, wenn es um das eigene Leben geht. Beziehen Sie deshalb den Betroffenen immer mit ein. Erklären Sie ihm die Situation, zeigen Sie mögliche Lösungswege auf, besprechen Sie diese gemeinsam und seien Sie geduldig und empathisch. Zögern Sie auch nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn die Situation zu festgefahren ist oder Sie nicht weiterwissen.

Gerne bieten wir Ihnen ein entsprechendes Beratungsgespräch an. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


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